Subheader Preloader
Subheader Image
PayPal Icon
Amazon Icon
Facebook Icon
Youtube Icon
Africa Icon

Kindergarten und Brunnen in Kambi ya Chooka 306

Update 20.08.2017

Es geht Schlag auf Schlag! Erwin Remmele treibt den Bau seiner Fertigstellung entgegen. Die öffentliche Wasserzapfstelle steht. Immer dabei Mitglieder der Gemeinde und des Water Committee. Alle Tätigkeiten werden in Besprechungen eng abgestimmt, das trägt zu einer deutlich erhöhten Akzeptanz bei. Hohe Akzeptanz und enge Beteiligung macht das Projekt von Beginn an zu einem Projekt der Gemeindebewohner, und nicht zu einem anonymen Hilfsprojekt. Das wird später dazu führen, dass die Pflege und Wartung deutlich besser ist.

Update 18.08.2017

Erwin Remmele, im Auftrag des Senior Experten Service SES vor Ort, treibt das Projekt voran. Die Wassertanks werden auf ihren Unterbau gehoben. Der AKO-Lkw mit Hebekran leistet, seit er vor vielen Jahren via Überseecontainer seinen Weg aus Traunstein nach Tansania gefunden hat treu seine Dienste.

Update 08.082017

Seit Anfang August hat Erwin Remmele Hans Siemer in Tansania als Projektbetreuer vor Ort abgelöst. Er wird den gesamten August vor Ort sein und die notwendigen Arbeiten für die Wasserinstallation organisieren und überwachen. Der Kindergarten, die Küche, die Toiletten erhalten Wasser, das aus einem Bohrloch durch eine photovoltaikbetriebene Pumpe in Hochbehälter gepumpt wird. Ebenso werden die Lehrer-Häuser Wasser vor die Tür bekommen und die Toiletten werden eine Spülung bekommen. Deren Abwasser wird aufgefangen und biologisch verwertet. Weiterhin wird es eine öffentliche Wasserentnahmestelle geben, an denen die Bewohner der Umgegend Wasser  zapfen können. Für den Erhalt der Anlagen werden die Familien einen Obulus bezahlen. Die Bewirtschaftung der Wasserstelle wird eine Water User Association übernehmen, die besetzt ist mit gewählten Vertretern der Gemeinde.
Wir warten gespannt auf den Lehrer/ die Lehrerin.

Update 29.06.2017

Der Kindergarten ist fertig! Heute waren Hans Siemer, Heinz Tigger und Ruben Wend in Chokaa und haben mit der Schulleitung, dem Schoolboard, dem Gemeindevertreter und Vertretern der ausführenden Baufirma vor Ort die Anbindung des Kindergartens und der Lehrerwohnungen an die Wasserversorgung besprochen. Es wurde vereinbart, das Gemeinde, Eltern und Schule bis nächste Woche einen Vertrag vorlegen, in dem sie sich verpflichten, für den Unterhalt der Wasserversorgung ein Gebührensystem einzuführen. Dies haben sie zugesagt. Liegt es dann vor, kann in den nächsten 14 Tagen mit dem Bau begonnen werden. Pünktlich zum Beginn des Schuljahres wird der Kindergarten in Betrieb gehen.

Update 10.05.2017

Das Dach ist gedeckt. Die Arbeiten zum Innenausbau beginnen!

Update 11.04. 2017 

Der Kindergartenbau geht in rekordverdächtigem Tempo voran. Wir alle staunen über die Geschwindigkeit. Der Rohbau von Kindergarten, Toiletten und Küche ist fast fertig. 

Update 31.03.2017 Reisebericht von Erwin Remmele

Erwin, bitte erzähle uns nochmal kurz etwas über Dich, Deine Mitgliedschaft und Ziele bei AKO.
Ich bin seit 2005 an AKO-Projekten in Tansania tätig. Bisher war ich 8 x im Lande, jeweils zwischen 2 und 4 Wochen. Meist betraf es Planung und Ausführung von Trinkwasser-und Solarprojekten, aber auch die Laborplanung in einer Farmschule.

Für welches Projekt engagierst Du Dich zurzeit?
Mein derzeitiges Projekt liegt in Kambi ya Chokaa in der Massai Steppe. Dort ist der Bau eines Kindergartens für 60 Kinder und einer Trinkwasserstation für mehrere Tausend Leute geplant.

Bitte gib uns ein paar kurze Informationen über den Ort und die Dauer Deines Aufenthaltes und mit wem Du gereist bist.
Mein Aufenthaltsort für ca. 2 Wochen war Kibosho. Die Hinreise erfolgte zusammen mit Hans Siemer, die Rückreise alleine, nachdem Hans Siemer diesmal nur 1 Woche bleiben konnte.

Was hast Du für eine Situation vor Ort vorgefunden? Entsprach sie Deinen Erwartungen nach Deiner letzten Reise?
Die Situation vor Ort war erwartungsgemäß nahezu wie bei meiner Abreise im April 2016. Die seinerzeitige Planung war technisch so weit, dass eigentlich mit dem Bau hätte begonnen werden können. Nicht geklärte Grundstücks-Besitzverhältnisse ließen jedoch bis dato keinen Projektstart zu.

Was konntest Du realisieren und mit wem, auch vor Ort?
Für den Kindergarten lag mittlerweile die offizielle Baugenehmigung an der Primary School Kambi ya Chokaa vor, nicht jedoch die Zusage der Bezahlung der Lehrkräfte. Diese erhielten wir bei einem gemeinsamen Besuch mit Hans Siemer beim zuständigen District bzw. Education Director. Dies bedeutete endlich grünes Licht für den Projektstart des Kindergartens.
Leider ist die Landfrage für die Baustelle Trinkwasserprojekt bis heute nicht geklärt. Wir erhielten jedoch beim Gespräch mit dem District Director die Zusage, dass er sich persönlich dafür einsetzt, eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden.

Bist Du mit Deinen/Euren Ergebnissen zufrieden? Wo siehst Du Verbesserungspotenzial und was könnte man anders machen, auch in der Vorbereitung?
Da nun nach dem zähen, nicht zufriedenstellenden Schriftverkehr seit April 2016 ein Teilerfolg, Bau des Kindergartens, erreicht werden konnte, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Erreicht wurden:
• eine schriftlichen Zusage bezüglich Eigenleistungen der Massai.
• der erfolgten Spatenstich vor Ort für Kindergarten, Küchen-und Toilettengebäude.
• Government-Zusage der Kostenübernahme für 1 Kindergärtnerin, Aussicht auf eine weitere 2018.
• Abschluss der Verhandlungen mit dem einheimischen Contractor und der Unterzeichnung des Vertrages, wenige Stunden vor meiner Abreise.
• Zusage des sofortigen Baubeginns. Hierfür liegen zwischenzeitlich bereits Fotos vor.
Genehmigungen dieser Art könnten evtl. beschleunigt werden, wenn ein frühes Gespräch vor Ort stattfindet, was jedoch eine Reise dorthin bedeuten würde. Schriftliche Auskünfte können scheitern wie in unserem Fall, wenn von Seiten der Behörde von einem anderen Brunnen gesprochen wird, unser Brunnen demnach bisher dort nicht registriert war.

Welchen weiteren Handlungsbedarf, auch außerhalb Deines Projekts, siehst Du?
Evtl. kann von irgendeiner Seite unser offizieller Status bei unseren Aktivitäten vor Ort geklärt werden. Wir reisen ein mit einem Touristenvisum für 50.- US$, da ein Businessvisum 250.- US$ kosten würde. In der Vergangenheit hat es diesbezüglich schon Probleme gegeben.

Welche weiteren Aktivitäten planst Du?
Für den Anschluss der Schule und des Kindergartens an einen in der Nähe liegenden Brunnen habe ich bereits eine Planung vor Ort gemacht und Gespräche mit Firmen geführt. Angebote erwarte ich in Kürze.
Des Weiteren möchte ich die derzeit außer Betrieb befindliche Trinkwasseranlage in Kilimamswaki, unserem ersten Projekt, wieder in Betrieb nehmen.

Wie könnte AKO Dich unterstützen?
Mit der Unterstützung durch AKO bin ich voll und ganz zufrieden.

Über welche schönen Erlebnisse kannst Du von Deiner/Eurer Reise berichten?
Eine Antwort fällt mir schwer, da für privates diesmal keine Zeit war. Vielleicht wieder bei meiner nächsten Reise!

Vielen Dank!

Update 17.03.2017

Die politischen Veränderungen im Land haben zu schwierigen Verhältnissen in der Community Kambi ya Chokaa geführt und den Projektstart verhindert. Unser Vorstand Hans Siemer und unser Projektleiter Erwin Remmele sind deshalb extra Anfang März nach Tansania geflogen, und haben die Verhandlungen mit der obersten Behörde, dem District Executive Officer, und den Familien vor Ort geführt. Unterstützt werden wir nun von unserem Freund Eliud Mang’ana, der dort lebt und arbeitet, in Deutschland studiert hat und uns viele Türen öffnet und Hintergründe erläutert. Nicht zuletzt Dank seiner Unterstützung wird der Bau des Kindergartens mit Wasserversorgung für die Kinder kommende Woche beginnen.

Start 2016

Seit Anfang 2016 bauen wir einen Brunnen mit photovoltaikbetriebener Pumpe in Kambi Ya Chokaa, in der Massai-Steppe. Die Tiefenbohrung hat bereits stattgefunden. 60m depth; drilled 28.01.2016; Under construction: Grundwasserbrunnen mit Förderleistung 15.000l/day in der Massai-Steppe für ca. 10.000 Massai und deren Vieh. Ersetzt Handbrunnen mit 1.500l/day. Spendenvolumen ca. 35.000€; Teilspender Erbacher-Stiftung, Kleinheubach; XXXLutz via REDCHAIRity wird den Bau und den Bau eines Kindergartens finanzieren.

IMG_1487
IMG_1604
IMG_1579
IMG_1574
IMG_1405
IMG_1376
IMG_1404
IMG_1363
IMG_1408
20170809174731070_0001-1
CHOKAA WATER PROJECT-1
20170809174731070_0002-1
CHOKAA WATER PROJECT-2
20170809174833778_0001-1
20170809174731070_0004-1
20170809174731070_0003-1
20170804_120257
20170804_120424
20170804_103734
20170804_110417
20170804_110421
DSC03010
P1000047
P1000039
DSC06588
P1000051
DSC06615
DSC03049
DSC03053
DSC03058
DSC06616
DSC06619
DSC06622
IMG_0617
IMG_0613
IMG_0588
IMG_0608
IMG_0647
IMG_0650
IMG_0190
IMG_0300
IMG_0198
Brunnen, Nähe Kindergarten
Diskussion mit Massai
Verhandlung Eigenleistung der Massai
Vertragsabschluß mit Contractor
Baubeginn Kindergarten
Unterwegs zum Spatenstich
Spatenstich für Kindergarten
Abschlußgespräch nach Spatenstich
DSC02109
IMG_2384
IMG_2407
IMG_2458
IMG_2484
IMG_2494
IMG_2603
IMG_2604
DSC02093
DSC02096
10 Von frueh bis spaet herrscht Hochbetrieb an der bestehenden Handpumpe
11-Die-vorhandene-Handpumpe-kann-den-Mindestwasserbedarf-der-in-diesem-Gebiet-ansaessigen-Massaifamilien-nicht-decken
Viele Kinder muessen muehselig pumpen und Ihren Beitrag fuer Wasser fuer Ihre oft weit entfernten Familien leisten.
40 Die Rohplanung fuer Solar betriebenen Trinkwasserbrunnen in Chokaa
50 Nach Bodengutachten, buerokratischen und finanziellen Vorleistungen durch AKO ist nun die Bohrfirma vor Ort
60 Meter fuer Meter geht es in die Tiefe
61 Der grosse Grundwassersee in 60 Meter Tiefe ist erreicht
70 Wasser-endlich Wasser der Erfolg schafft glueckliche Gesichter
80 Die Laborwerte sind gut aber der Fluorideanteil ist zu hoch
90 Projektziel sind Zapfstellen wie diese in den naeheren Siedlungen zu bauen und zu versorgen